2014-05: Naturwandertag

Vom großen Brachvogel zur Honigbiene

Der Regen der vergangenen Tage hatte aufgehört und die Schwalben kreisten bereits über den Rathausplatz in Ober-Mockstadt als sich am Sonntag, den 18. Mai um 6.30 Uhr etwa 35 Vogelfreunde zur diesjährigen Vogelstimmenwanderung der Naturfreunde Ober-Mockstadt trafen.
Die zweistündige Führung wurde, wie im vergangenen Jahr von Udo Seum geleitet, der neben den Stimmen und Rufen der Vögel zahlreiche Hintergrundinformationen für die Wanderer bereit hielt. Anfangen im Dorf mit Mauersegler und Rauchschwalbe über die Heckenbraunelle, den Gartenrotschwanz bis zum Trauerschnäpper entdeckten die Wanderer in der Morgensonne 60 Arten rund um Ober-Mockstadt.
Auch nicht alltägliche bzw. mittlerweile selten gewordene Arten wie Goldammer, Kiebitz und großer Brachvogel zeigten sich als wunderschöne Beispiele für unsere Wetterauer Artenvielfalt.
Zahlreiche kulinarische Leckereien warteten auf die Wanderer gegen 9.30 Uhr beim "Wiesenfrühstück", dass erstmals am Lehrbiotop "An den Orlesgärten" ausgerichtet wurde.
Neben den Wanderern hatten sich etwa 40 weitere Naturfreunde zum herzhaften bis süßen Frühstück eingefunden. Belegte Brötchen, Kuchen, Stückchen und verschiedene Aufstriche sind nur einige der Köstlichkeiten, die von Vereinsmitgliedern für diesen Anlass gespendet wurden. So gestärkt lud der frisch gemähte Rundweg zu einem Spaziergang auf dem Lehrbiotop ein. Entlang einer bunten Blumenwiese konnte man einen Lesesteinhaufen, das Insektenhotel mit integriertem Bienenschaukasten, das Ringelnatterbiotop, die neue Rundbrücke, ein Mühlenmodell und das Weidentipi erkunden und dabei den Fröschen in der Flutmulde lauschen. Besonders für die Kleinsten waren die Schafe und Lämmer zum Anfassen interessant, die als Beispiel für eine extensive Beweidung auf der Blühfläche grasten.
Um 11 Uhr wanderten die meisten Besucher zu einem weiteren Höhepunkt, dem Honigschleudern, wo man die Arbeitsergebnisse der fleißigen Bienen hautnah sehen, riechen und schmecken konnte.

Da geht die Post ab...

(Ggf. mit rechter Maustaste auf Bild klicken und Video starten)

Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Wichtig ist, dass die Bohrlöcher sauber gebohrt und zw. 6 und 8 mm im Durchmesser und mindestens 10 cm tief sind.

Eine Freude die Bienen, die übrigens nicht stechen können, bei der Arbeit zu beobachten!

Kontakt | Impressum | Geschäftsführender Vorstand | Datenschutzerklärung