2014-04: Bericht Naturwandertag

Bienenschaukasten auf dem Vereinsgelände

Bienenschaukasten auf dem Vereinsgelände

Naturwandertag - Sonntag, den 26. April 2015:
sonnig, interessant und lecker!

Ausgestattet mit Ferngläsern und Bestimmungsbüchern trafen sich 28 Frühaufsteher am letzten Aprilsonntag um 6.30 Uhr am Rathausplatz in Ober-Mockstadt zur diesjährigen Vogelstimmenwanderung der Naturfreunde Ober-Mockstadt. Die zweistündige Führung wurde wie im vergangenen Jahr von Udo Seum geleitet, der neben den Stimmen und Rufen der Vögel zahlreiche Hintergrundinformationen für die Wanderer bereithielt. Anfangen im Dorf mit Amsel und Turmfalke über die Heckenbraunelle, den Gartenrotschwanz bis zum Trauerschnäpper entdeckten die Wanderer in der Morgensonne 49 Arten rund um Ober-Mockstadt. Besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr die Stimme des seltenen Wendehals .

Parallel zur audio-visuellen Vogelstimmenwanderung begann eine Stunde später eine Kräuterwanderung zum Anfassen. Elke Hetterich zeigte etwa 15 Interessierten die nützlichen und gesunden Kräuter, die fast unbemerkt am Wegesrand wachsen. Der Saft des gelbblühenden Schöllkrauts beispielsweise wurde schon früher zur Behandlung von Warzen verwendet. Neben der allseits bekannten, magenberuhigenden Wirkung der Kamille, erklärte Elke Hetterich eine vitaminreiche Giersch-Salatvariante sowie die Rezeptur eines Hustensafts aus Spitzwegerich und Honig, die schon unsere Vorfahren nutzten als es noch keine Apotheken gab.

Zahlreiche kulinarische Leckereien warteten auf die Wanderer gegen 9.30Uhr beim "Wiesenfrühstück" am Lehr- und Erholungsbiotop. Belegte Brötchen, Kuchen, Stückchen, verschiedene Aufstriche und hausgemachter Holunder- und Waldmeistersirup sind nur einige der Köstlichkeiten, die von Vereinsmitgliedern für diesen Anlass gespendet wurden. Nach dem ausgiebigen Frühstück boten das Weidentipi und der Bienenschaukasten auf dem Vereinsgelände vor allem für die Kleinen weitere Höhepunkte des Tages.

Da geht die Post ab...

(Ggf. mit rechter Maustaste auf Bild klicken und Video starten)

Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Wichtig ist, dass die Bohrlöcher sauber gebohrt und zw. 6 und 8 mm im Durchmesser und mindestens 10 cm tief sind.

Eine Freude die Bienen, die übrigens nicht stechen können, bei der Arbeit zu beobachten!

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