2019-011 Herbstaktionstag

Zum Abschluss der diesjährigen Aktivitäten des Naturschutzvereins trafen sich am vergangenen Wochenende zahlreiche Naturfreunde, um mit mehreren Aktionen das Arbeitsjahr zu beenden. Am Herbstaktionstag wurde aufgeteilt in drei Gruppen wieder fleißig gearbeitet.

Getreu dem Motto „Im Herbst ist Setzzeit“legte die Pflanztruppe eine neue Streuobstwiese auf einer vereinseigenen Fläche „Am Bauernbusch“an. Mit zwanzig neuen Obst- und Wildobstbäumen soll der historisch gewachsenen Streuobstgürtel um das Dorf ergänzt und verjüngt werden. Bei der Obstauswahl haben die Naturfreunde sich an robusten und alten hessischen Regionalsorten orientiert. So werden in Zukunft in Ober-Mockstadt Äpfel der Sorten Heuchelheimer Schneeapfel, Dorheimer Streifling und Friedberger Bohnapfel wachsen. Durch eine extensive Beweidung wird der Unterwuchs reguliert, um zahlreichen assoziierten Arten wie Gartenrotschwanz, Steinkauz und vielen Insektenarten Lebensraum zu bieten.

Im alten Schulhof an der Hauptstraße war die nächste Gruppe zu Gange, die viele Säcke mit dem Laub der großen Kastanienbäume füllten und aufluden. Zum Schutz der imposanten Naturdenkmäler wird das Laub alljährlich abtransportiert und verbrannt, damit der Befall durch die Kastanienminiermotte so gering wie möglich gehalten wird. Unterstützt wird diese Aktion von der Gemeinde Ranstadt, die den Abtransport und die Entsorgung übernimmt.

Reger Betrieb herrschte schräg gegenüber im Hof von Richard Erck. Hier heizten einige Mitglieder wieder den alten Wurstkessel an, um Rinderfett auszulassen. Gemischt mit Sonnenblumenkernen, Erdnüsse und Haferflocken wurden die Futterhäuschen, Kokosnüsse und Fettringe in der Hofreite von Familie Fellinger mit der Hilfe befüllt. Das Winterfettfutter ist wieder am Ranstädter Weihnachtszauber und an der Nikolausfeier des Gesangvereins in Ober-Mockstadt käuflich zu erwerben. Am 30. November freuen sich die Naturfreunde Ober-Mockstadt über Ihren Besuch am festlich geschmückten Stand, um mit einer Tasse heißen Apfelwein und guter Unterhaltung den Beginn der Weihnachtszeit zu genießen.

Da geht die Post ab...

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Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Wichtig ist, dass die Bohrlöcher sauber gebohrt und zw. 6 und 8 mm im Durchmesser und mindestens 10 cm tief sind.

Eine Freude die Bienen, die übrigens nicht stechen können, bei der Arbeit zu beobachten!

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