Der Weißstorch

Eindeutig ein Erfolg: Bestandserholung

Wer bei uns im letzten Jahr mit offenen Augen spazieren gegangen ist, konnte bis zu 30 Störche durch die Wiesen stolzieren sehen.

In der Tat ist es so, dass sich die Bestände seit 1988 in Deutschland erholt haben.
Schon 1934 wurden flächendeckende Storchzählungen durchgeführt und man kam auf etwa 9000 Brutpaare. Durch die starke Intensivierung der LW in den 60er und 70er Jahren gingen die Bestände stark zurück und 1988 wurden nur noch knapp 3000 Brutpaare gezählt. Seitdem haben sich die Bestände erholt.

Störche fliegen ja bekanntlich auf 2 Routen nach Afrika; auf einer westlichen über Spanien und auf einer östlichen über die Bosporus.
Man geht davon aus, dass die Bestandserholung auf der Westroute auf bessere Überwinterungsmöglichkeiten in Westafrika zurückzuführen sind. Durch die Klimaerwärmung bleiben sogar einige in Spanien, was zu weniger Verlusten durch die verkürzte Flugstrecke führte.
Auf der Ostroute kommt die weniger intensive LW durch den Zusammenbruch der osteuropäischen Staaten zu gute.

Bei uns haben verschiedene Projekte wie die Renaturierung der Nidda und die Überschwemmungsflächen den Störchen wieder Nahrungsgrundlage geboten, wodurch sie bei uns wieder anzutreffen sind.
Ein Erfolg von Naturschutzmaßnahmen, den jeder sehen kann.

Allerdings...

Die Bestandserholung gilt nicht als dauerhafter Trend, da die Bruterfolge in vielen Regionen nicht ausreichen um natürliche Verluste auszugleiche.
Lebensraumvernichtung durch Trockenlegung von Wiesen und durch das Ausbringen von Pestiziden, die v.a. die Nahrung der Störche beeinflussen.
Bis zu 70% der Unfälle mit Todesfolge werden durch Hochspannungsleitungen verursacht.
3-5% der Tiere sterben durch menschliche BejagungDurch den Schutz von feuchtem Grünland, anlegen von Teichen und eventuell das Errichten von künstlichen Storchennestern mit Hilfe der OVAG könnten auch wir etwas für den Storch tun.

Da geht die Post ab...

(Ggf. mit rechter Maustaste auf Bild klicken und Video starten)

Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Wichtig ist, dass die Bohrlöcher sauber gebohrt und zw. 6 und 8 mm im Durchmesser und mindestens 10 cm tief sind.

Eine Freude die Bienen, die übrigens nicht stechen können, bei der Arbeit zu beobachten!

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