Nistkästen

Nistmöglichkeiten für Wildvögel

Fehlende Nist- und Brutmöglichkeiten werden für die heimischen Vogelarten zunehmend zum Problem.
Der Mangel an Hecken, morschen Bäumen, berankten Wänden, Ritzen in Mauern und unter Dächern verringern das Angebot an natürlichen Nistplätzen kontinuierlich.
Unter der Konkurrenz um Brutmöglichkeiten leiden in besonderem Maße Zugvögel. Kommen sie im Frühjahr nach ihrem langen, anstrengenden Zug in ihren hiesigen Brutrevieren an, sind viele ökologische Nischen bereits anderweitig besetzt, häufig von den ausgesprochen anpassungsfähigen Meisen - vor allem den Kohlmeisen.
Weil Meisen bereits durch die Fütterung im Winter durch den Menschen stark protegiert werden, ist es aus Sicht des Naturschutzes sinnvoll, nicht die gängigen Meisenkästen in Garten aufzuhängen, sondern stattdessen den Brutvorlieben anderer, benachteiligter Vogelarten entgegen zu kommen.
Die oben beschriebenen Zusammenhänge stellen jedoch nicht die einzigen Probleme der hiesigen Vogelarten dar. Hinzu kommt eine fortschreitende gesellschaftliche Entfremdung von der Natur, gepaart mit übertriebener Sauberkeits- und Ordnungsliebe. In einem "aufgeräumten" Garten werden sich nur noch wenige Vogelarten wohl genug fühlen, um dort zu brüten. Wer etwas tun möchte, um einer möglichst breit gefächerten Artenvielfalt deren bevorzugte Nistplätze und Lebensräume zu bieten, dem stehen zahlreiche Möglichkeiten für aktiven Naturschutz offen.

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Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Wichtig ist, dass die Bohrlöcher sauber gebohrt und zw. 6 und 8 mm im Durchmesser und mindestens 10 cm tief sind.

Eine Freude die Bienen, die übrigens nicht stechen können, bei der Arbeit zu beobachten!

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