Aktuelle Aktionen...

(Siehe auch unter Terminkalender...)

Tobias Reiners. Der Hamstermann

Der Feldhamster

Wunderschön und vom Aussterben bedroht...

In diesem Jahr wollen wir unsere Aufmerksamkeit beim Vortragsabend auf das Wildtier des Jahres 2016 richten: Den Feldhamster!
Früher gehörte der Feldhamster zu den häufigsten Kleinsäugern Deutschlands und wurde sogar bis in die 70er-Jahre hinein als Plage betrachtet.
In vielen Gemeinden mit traditionellen Hamstervorkommen ist er heute völlig verschwunden oder es werden nur noch einzelne Tiere festgestellt.
Der Biologe Tobias Reiners Mitarbeiter der Universität Giessen und des Senckenberg Instituts und Naturpädagoge wird in einem kurzweiligen Bildervortrag Lebensweise, Gefährdung und Schutz des Feldhamsters vorstellen.
Alle kleinen Naturfreunde sind sehr herzlich eingeladen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 20 Uhr
im Bürgerhaus Ober-Mockstadt

Ferienfreizeit für Kinder vom 18.-21.07.2016

Vergnügt, spannend und sonnig begannen die Sommerferien für die Kinder der Naturfreunde Ober-Mockstadt, denn die Ferienfreizeit stand auf dem Programm.
Wie im vergangenen Jahr reiste die Gruppe nach Blasbach bei Wetzlar und bezog in einem Wanderheim am Waldrand Quartier.
Bereits am ersten Abend machten sich alle ausgestattet mit Becherlupen und Fangkeschern auf zu einem Erkundungsrundgang. Große grüne Heupferde, verschiedene Schmetterlinge und Mistkäfer begeisterten die 19 Mädchen und Jungen auf ihrem Rundgang. In der Grube Fortuna lernten die Kinder die Arbeit eines Bergbauarbeiters kennen. Viel Staub, wenig Licht, Kälte und nicht zuletzt der Lärm ließen die Kinder am Ende der Führung zu dem Entschluss kommen „Bergbauarbeiter werde ich bestimmt nicht“ auch wenn das Fahren mit der Bergbahn untertage viel Spass machte.
Den heißen Temperaturen trotzten die Kinder mit einer großen Wasserschlacht bevor der lustige Filmabend startete. Nach dem Frühstück traten die Kinder in 3 Teams zu einer Stadtrallye an. Wie hoch ist der Dom? Wo lebte Goethe und wie viele Bögen hat die Lahnbrücke? galt es herauszufinden. Nachdem alle Aufgaben gelöst wurden, erlebten die Kinder in der Naturschutzakademie die Natur mit allen Sinnen, indem sie zum Beispiel den Barfußpfad erkundeten und eine Geräuschelandkarte zeichneten. Nach einem kleinen Wellnessprogramm tanzten die Kinder auf der Abschlussparty mit DJ Chrissy bis alle müde ins Bett fielen. Unausgeschlafen mussten am nächsten Morgen schon wieder die Koffer gepackt und die Heimreise angetreten werden.
Mit vielen neuen Eindrücken freuen sich alle schon auf die Ferienfreizeit im nächsten Jahr.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm ...

Zur Förderung des Lebensraums Streuobstwiese bieten die Naturfreunde in diesem Jahr wieder eine Obstbaumsammelbestellung an.
Mit einem eigenen Obstbaum erhalten Sie nicht nur Obst mit unvergleichlichem und intensivem Geschmack, sondern auch ein Stück hessischen Kulturgutes, von dem noch ihre Urenkel zehren können.
Aus ökologischen Gründen sind vor allem Hochstämme interessant, so dass wir die Bestellung eines Hochstamms mit einem Pfosten und Anbindestrick bezuschussen.
Wir unterstützen Sie gerne bei der Sortenwahl!
Obstbäume sind auch ideal als Geschenk zur Hochzeit, Geburt oder Geburtstagsjubiläum geeignet!
Das Auslieferungsdatum wird dann relativ kurzfristig mitgeteilt.

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder die Schönheit vor unserer Haustür festhalten und einen schönen Jahreskalender gestalten.
Dazu sind Sie wieder gefragt.
Reichen Sie ihre schönsten Naturfotografien aus allen Jahreszeiten ein und helfen Sie so unsere Wohnzimmer zu verschönern.

Vielfalt ist erwünscht!
Bilder sollten verschiedenen Tages- und Jahreszeiten zeigen.
Makroaufnahmen (Bienen, Käfer, Frösche, ...), Nahaufnahmen, weite Landschaften, ...

Anforderungen an die Bilder:
-
Bevorzugt Querformat
- Auflösung mindestens 8 Megapixel (z.B. 3.456 x 2.304), besser 10 Megapixel (3.872 x 2.592)
- Tiff oder ipg-Format (aus Qualitätsgründen ohne oder mit geringer Komprimierung)
- auf Datenträger (CD / DVD/USB-Stick) an Christiane Meub oder Christian Gugler, Schulstraße 12a

Einsendeschluss 31.10.2016Wir sind gespannt auf eure Aufnahmen!
Der Kalender steht dann Anfang Dezember zur Verfügung.

Die Naturfreunde Ober-Mockstadt warten schon seit über fünf Jahren, dass einer der seltenen Vögel in die speziellen Niströhren einzieht.
Seit fünf Jahren bieten die Naturfreunde dem Steinkauz einen idealen Lebensraum mit Niströhren und gezielten Anpflanzungen.
In diesem Jahr war es erstmals soweit: Der Steinkauz brütete auf einer Streuobstwiese in der Gemarkung von Ober-Mockstadt und ein Jungtier konnte von Udo Seum und Sven Schuchmann beringt werden.
Der Steinkauz ist die kleinste heimische Eulenart und auf Streuobstwiesen mit einem alten Baumbestand sowie strukturreiche Landschaften angewiesen.
Der Altvogel stammt vermutlich aus Staden, so der Eulenexperte Seum.
Die Daten des Jungvogels werden nun an die Vogelwarte Helgoland weitergegeben, die eine statistische Auswertung aller deutschen Vogelarten übernehmen.
Die Naturfreunde freuen sich über den Erstbezug und hoffen, dass damit der Grundstein für eine stetige Entwicklung der Steinkäuze in Ober-Mockstadt gelegt ist.

Neue Fledermausquartiere in der Kirche

Auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz für die Schleiereule machten die Naturfreunde Ober-Mockstadt auf dem Dachboden der Kirche eine überraschende Entdeckung: Kleine schwarze Krümel, die sich als Kot einer seltenen Fledermausart herausstellen sollten. Da die Anwesenheit einer Schleiereule oftmals die Fledermäuse zur Aufgabe einer Kolonie bewegt, musste ein anderer Ort für die Eule gefunden werden. Aber auch für den Schutz und Erhalt der Feldermauskolonie des Braunen Langohrs wollten sich die Naturfreunde einsetzen. Gemeinsam mit dem Ranstädter Fledermausexperten Adam Strecker und dem Kirchenvorstand wurden Fledermausquartiere für den Dachstuhl geplant.
Auf den ersten Blick fallen bei dieser Fledermausart die namengebenden großen Ohren auf, die mit 4cm beinahe so lang sind wie der Körper und im Kopf-über-Schlaf unter die Unterarme geklemmt werden. Diese riesigen Ohren sorgen nicht nur dafür, dass die Tiere noch leiseste Echos ihrer Ultraschallrufe und Krabbelgeräusche ihrer Beute wahrnehmen können, sondern gemeinsam mit den großen Knopfaugen geben sie diesen Fledermäusen auch ihr besonders „sympathisches“ Aussehen.
Den Sommer verbringen die weiblichen Tiere in so genannten Wochenstubenkolonien, in denen die Jungtiere geboren und gemeinsam aufgezogen werden.
Wochenstubenkolonien des Braunen Langohrs können frei sichtbar im Dachstuhl hängend angetroffen werden. Lieber verkriechen sich die nur bis 11 Gramm schweren Tiere am Tage aber in enge Spalten der Dachkonstruktion aus denen sie erst wieder am Abend - vor ihrem Ausflug zur Jagd - hervorkommen.
Um diesen Kirchenbewohnern einen entsprechend sicheren und dunklen Unterschlupf zur Jungenaufzucht zu bieten, installierte die Baugruppe der Naturfreunde drei selbstgebaute Spaltenquartiere im Dachstuhl der evangelischen Kirche, so dass diese wunderbaren und geheimnisvollen Kreaturen noch lange in Ober-Mockstadt Zuflucht finden.

Bitte um Ihre Mithilfe

Leider mussten die Naturfreunde erste Spuren von Vandalismus am Lehr- und Erholungsbiotop verzeichnen. Nachdem vor ca. zwei Wochen bereits die Sitzmöbel des Weidentipis aus der Flutmulde geborgen werden mussten, zerstörten Unbekannte am Osterwochenende das Dach des großen Insektenhotels. Gezielte Würfe mit Steinen und Glasflaschen richteten großen Schaden an.
Wir bitten alle Spaziergänger auf den Erhalt unserer Projektflächen- und bauten zu achten und Zuwiderhandlungen dem Vorstand zu melden.
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!