Aktuell

Seien Sie dabei, wenn sich bei den Naturfreunden im 10. Vereinsjahr wieder alles um den Apfel dreht. Freuen Sie sich auf bunte Äpfel, kuriose Pilze, frische Kräuter, lassen Sie ihre Kinder Ponyreiten und basteln und gewinnen Sie Einblicke in das Leben auf der Streuobstwiese. Wir laden Sie ein unter den Bäumen frisch gepressten Apfelsaft mit einer Apfelbratwurst oder einem leckeren Apfelkuchen zu genießen.

Die Naturfreunde freuen sich auf Sie!

Anfang der Woche 37 (beginnend mit dem 9.9.) wurden Mäharbeiten (sofern man das noch Mähen nennen kann!) in den Gemarkungen durchgeführt.
Wir wollen das an dieser Stelle zunächst nur dokumentieren und bitten die Naturfreunde hierzu Ihre Meinung zu äußern.
Gerne kann zu diesem Zweck auch das Gästebuch der Naturfreunde benutzte werden.

So sieht es oberhalb der Kläranlage aus (Klicken zum Vergößern)

So sieht es oberhalb der Kläranlage aus (Klicken zum Vergößern)

Am Sonntag, 15.09. wurde bei phantastischem Spätsommerwetter und reger Beteiligung das NABU-Haus an den Salzwiesen in Ortenberg-Selters offiziell eröffnet.

Nach einem Festgottesdienst mit Pfarrer Tschöpel, einem Sektempfang und einer kurzen Begrüßung und Ansprache von Dietmar Wäß (Vorsitzender NABU Ortenberg / im Bild in der Mitte) fand mit dem symbolischen durchschneiden eines Absperrbandes die offizielle Eröffnung statt.

Vertretern u.a. der Gemeinde Ortenberg und des Wetteraukreises sprachen kurze Grußworte.

An den nächsten Sonntagen ist das Haus für Besucher geöffnet. Gäste sind gerne gesehen. Es wird Kaffee und Kuchen geboten und es gibt viel zu sehen.
Es lohnt auch ein Spaziergang um das Haus herum, mit Obst-, Blumen und Kräutergärten sowie an der renaturisierten Nidder, die direkt an dem Haus vorbeifließt.

https://nabu-ortenberg.jimdo.com/lage-und-anfahrt/

Entscheidend für den Erfolg des Projektes war auch die ehrenamtliche Arbeitsleistung (über 2.500 Stunden!). Die Naturfreunde Ober-Mockstadt gratulieren und freuen sich mit dem Nabu Ortenberg.

Auf den von den Naturfreunden wieder eingesäten Wiesengrundstücken an den Schrebergärten und an der Flutmulde ist nun die Saat aufgegangen und es blüht in voller Pracht.

Ein Summen und Brummen signalisiert: hier gibt es reichlich Insekten, denn hier gibt es etwas für sie.

Vielen Dank an alle Helfer aus dem Vorstand und der Mitgliedschaft, die sich die Arbeiten für die intensive Bodenbearbeitung und Aussaat geteilt haben.

Stellvertretend und mit besonderem Dank sollen hier Robert Meub und Michael Gierhardt genannt werden.

Wir laden alle Naturfreunde ein die Farbenpracht und das Insektentreiben vor Ort zu bestaunen und bitten gleichzeitig darum die Blüten den Hummeln und Bienen zu lassen und nicht zu pflücken.

Die Naturfreunde betreuen in der Zwischenzeit 20 Gärten a 200 m² (z.T. gekauft, z.T. von Privatpersonen oder der Gemeinde zur Bearbeitung überlassen), eine Flutmulde und ein Lehrbiotop mit Flutmulde (6000 m²), sowie 2 Streifen zum Neubaugebiet Ranstadt-Obermockstadt mit 4.000 m².

Bei den Blühflächen, die alleine bereits ca. 5000 m² ausmachen (fast die Größe eines Fussballfelds), gehen die Naturfreunde nach einem 3-Jahres-Zyklus vor:
Das erste Jahr ist nach der Aussaat Standjahr, d.h. es erfolgt keine weitere Bearbeitung.
Über den Winter und im zweiten Jahr bleibt die Fläche unverändert stehen.
Ab August erfolgt eine Mahd oder besser noch eine Beweidung.
Im dritten Jahr wird dann erst im Herbst umgepflügt.
Anschließend beginnt der Zyklus von vorne.
Wenn Sie also verblühte Sonnenblumen oder riesige Silberdisteln sehen, dann ist das keine Nachlässigkeit sondern Absicht: die Flächen sollen auch über die Blühphase hinaus den Insekten und allem möglichen anderen Tieren (Vögeln, Hamstern, Hasen, Rehen) Schutz und Nahrung bieten.

Foto: NABU/ Peter Lindel

Foto: NABU/ Peter Lindel

Der Gesang der Feldlerchen bildete früher die typische Klangkulisse unserer Agrarlandschaft. Doch heute ist dieser einst so häufige Singvogel selten geworden. Die intensive Landwirtschaft und der Mangel an Insekten rauben der Feldlerche Lebensraum und Futter – sie ist bei uns akut bedroht. Um auf den alarmierenden Rückgang der Lerche und anderer Feldvögel aufmerksam zu machen, hat die Naturschutzorganisation NABU die Feldlerche zum Vogel des Jahres 2019 gekürt.

Die Bestände dieses Singvogels haben in den letzten Jahrzehnten rapide abgenommen. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwar gehört die Feldlerche mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Aber ihre Zahlen nehmen weiter ab und in vielen Gebieten Deutschlands gibt es sie bereits nicht mehr. „Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage“, sagt Norbert Schäffer vom Landesbund für Vogelschutz (LBV).. So ist die Lerche ein Bodenbrüter, die zum Aufziehen ihrer Nachkommen freie Flächen wie Wiesen, Heiden, Stoppelfelder oder brachliegende Gelände benötigt. In der heutigen Agrarlandschaft dominieren jedoch schnell und dicht wachsenden großflächige Intensivkulturen Wintergetreide, Raps oder Mais.

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht.

Quelle: NABU

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