Im Gespräch mit dem Biolandwirt

Kürzlich trafen sich einige Naturfreunde zum Gedankenaustausch am Maisacker mit Helmut Keller, Bewirtschafter der Staatsdomäne Konrads-dorf und ebenfalls Naturfreundemitglied.
Keller hatte in diesem Jahr Sonnenblumen unter das Maissaatgut gemischt und zusätzlich einen vier Meter breiten Blühsaum um die Fläche gesät. "Nicht nur zur optischen Aufwertung, sondern auch um heimischen Insekten und Vögeln Nahrung zu bieten", erklärt er seine Gründe. Blütenbesuchen-den Insekten kommt diese Maßnahme im nahrungsarmen Spätsommer besonders zugute. Durch die ökologische Bewirtschaftung wird auf den Äckern vollständig auf den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden verzichtet. "Ein Maisacker muss nicht vollständig von Beikräutern befreit sein, um dennoch den gewünschten Ertrag zu erzielen", erklärte Keller den Naturfreunden. Der Mais wird im Winter als Silage an die Milchkühe verfüttert. "Wir begrüßen diese einfache und doch so wirkungsvolle Maßnahme im Sinne des Naturschutzes", sagte die Vorsitzende Christiane Meub. Deshalb vereinbarte man für das kommende Jahr eine Zusammenarbeit bei der Auswahl des Saatgutes.
Die frische Biomilch kann man übrigens, neben einem großen Sortiment biologisch erzeugter Lebensmittel, im kürzlich eröffneten Konradsdorfer Hofladen "Kleeblatt" kaufen!
www.hofladenkleeblatt.de.

Da geht die Post ab...

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Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Wichtig ist, dass die Bohrlöcher sauber gebohrt und zw. 6 und 8 mm im Durchmesser und mindestens 10 cm tief sind.

Eine Freude die Bienen, die übrigens nicht stechen können, bei der Arbeit zu beobachten!

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