Schleiereulen eingezogen

Nach 2 Jahren Brutpause sind in Ober-Mockstadt wieder die Schleiereulen eingezogen.
Allabendliche Kratz- und Zischlaute in der Scheune erfreuten Robert Meub, Vorstandsmitglied der Naturfreunde Ober-Mockstadt.
Vergangene Woche bestätigte sich sein Verdacht als er bei der Kastenkontrolle vier fast flügge Jungvögel entdeckte. Federrückstände lassen darauf schließen, dass zwei weitere Jungvögel zwar ausgebrütet, aber nicht das Adultstadium erreicht haben.
Als Siedlungsvögel sind Schleiereulen in der Nähe der Menschen anzutreffen, so dass der Mensch in Bezug auf diese Vogelart eine besondere Verantwortung trägt. So haben die Naturfreunde in drei Scheunen große Brutkästen installiert. Robert Meub geht davon aus, dass nicht nur die Nahrungsgrundlage und somit die Populationsdichte der Mäuse, sondern auch die Brutraumgröße für den Bruterfolg entscheidend ist.
Mit 1,5m x 2; Grundfläche, einer Sitzstange und ausreichend Abdunkelung waren die Brutbedingungen in Ober-Mockstadt scheinbar ideal. Die Naturfreunde hoffen, dass auch die Jungvögel in der Wetterau in einer strukturreichen Kulturlandschaft mit offener Feldflur einen geeigneten Lebensraum finden und die Schleiereulenpopulation stabilisieren.



Da geht die Post ab...

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Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Insektenhotel- einfach selbstgemacht!
Man nehme ein Stück Hartholz und bohre 10cm tiefe Löcher mit einem 8mm Bohrer. Fertig!
Man muss nur darauf achten, dass die Löcher nicht ausgefranst sind und der Bohrer nicht glüht.
Brandgeruch mögen die Bienen nicht!

Die solitär lebenden Mauerbienen haben übrigens keinen Stachel-können also auch nicht stechen.
Dieses Insektenholz eignet sich also auch für Balkon und Terasse.

Es ist eine Freude die Bienen bei der Arbeit zu beobachten!

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