Bericht: Ferienfreizeit für Kinder

Von Sommerrodeln bis Geocaching!

Erste gemeinsame Ferienfreizeit der Naturfreunde Ober-Mockstadt und der NABU Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn

Ausgerüstet mit Taschenlampen, Becherlupen und Ferngläsern brachen am vergangenen Montag 12 Kinder auf zu einer viertägigen Ferienfreizeit auf dem Hoherodskopf. Nach Bezug der Zimmer im Vater-Bender-Heim erkundeten die 8-12jährigen zunächst das Gelände bevor man sich bei einem lustigen Spieleabend vergnügte. Bei strahlendem Sonnenschein ging es am folgenden Morgen auf zu einer kleinen Wanderung vorbei am Bismarckturm auf dem Taufstein, entlang des Hochmoores bis zur Niddaquelle. Flusskrebse, Mistkäfer und Frösche wurden begeistert unter die Lupe genommen und beobachtet. Woher kommt eigentlich der Vogelsberg? Wie entsteht ein Hochmoor und was ist überhaupt eine Wasserscheide? Die Kinder lauschten gespannt den Ausführungen des Betreuers Alfred Franz, der all diese Fragen kindgerecht und mit Witz beantwortete. Die Sommerrodelbahn war das Highlight des Nachmittags. Auf der 750m langen Bahn kamen alle Rodelfans auch ohne Schnee auf ihre Kosten. Würstchen, Stockbrot und Marshmallows direkt vom Grill und der Besuch der Eltern, die verschiedene Salate mitbrachten, bereicherten den Abend.

Beim Geocaching am nächsten Morgen suchten die Kinder ähnlich einer modernen Schnitzeljagd mit Hilfe eines GPS-Gerätes vorgegebene Punkte rund ums das Hoherodskopfplateau. Doch nicht die schnellste, sondern die Gruppe, die Fragen zur Biologie und Geologie des Vogelberges richtig beantworten konnte, hatte die Nase vorn. Im Naturschutzzentrum besuchte man die Ausstellung zur dortigen Tier-und Pflanzenwelt mit zahlreichen Tierpräparaten und interaktiven Informationen zur Geologie des erloschenen Vulkans.

Eine andere Perspektive bekamen die Kinder auf den luftigen Hängebrücken des Baumkronenpfades in 12m Höhe und beim Minigolf hatten alle Riesenspaß bevor man abends den Tag mit einem Film ausklingen ließ.

Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und das Gelingen der Freizeit bestätigte die viel gestellte Frage der Kinder: Wo fahren wir nächstes Jahr hin?

Da geht die Post ab...

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Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Insektenhotel- einfach selbstgemacht!
Man nehme ein Stück Hartholz und bohre 10cm tiefe Löcher mit einem 8mm Bohrer. Fertig!
Man muss nur darauf achten, dass die Löcher nicht ausgefranst sind und der Bohrer nicht glüht.
Brandgeruch mögen die Bienen nicht!

Die solitär lebenden Mauerbienen haben übrigens keinen Stachel-können also auch nicht stechen.
Dieses Insektenholz eignet sich also auch für Balkon und Terasse.

Es ist eine Freude die Bienen bei der Arbeit zu beobachten!

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