Aktuell

Frühlingsimpressionen

Mit Bildern von Günter Mickel und Christian Gugler.
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Heimische Sträucher pflanzen

Exotischen Gehölze sind schön anzuschauen, bieten aber der Natur oft keine nutzbaren Blüten oder Früchte. Entweder sind die Ziersträucher gänzlich unfruchtbar gezüchtet oder ihren Früchten fehlen die entsprechenden Abnehmer. Deshalb sind heimische Gewächse empfehlenswert. Unsere heutige Empfehlung ist die Kornelkirsche.

Sie ist eine der ersten Frühlingsboten mit aufstrebenden Ästen, oft mehrstämmig und im Alter baumartig. Die Wuchsbreite beträgt 2,5 bis 3,5 m, die Wuchshöhe 3-5 m.
Der Strauch blüht gelb wie die Forsythie, bildet essbare rote Früchte, hat einen oft malerischer Wuchs, ist schnittverträglich, anspruchslos, bevorzugt aber warme Standorte.

Hilfe für Wildbienen: Ungefüllte Blüten im Garten

Ungefüllte Blüten sind die natürliche Form. Bei gefüllten Blüten wurde durch Züchtung die Zahl der Blütenblätter aus optischen Gründen vermehrt. Die Staubblätter in der Blüte, an die bestäubende Insekten wie Wildbienen zur Bestäubung herankommen müssen, sind als Folge nicht mehr einfach zugänglich oder sogar zurückgebildet.
Sie sollten daher im Garten auf ungefüllt blühende Blumen setzen, denn in diesen kommen die Insekten leichter an den nahrhaften Nektar und eine Bestäubung ist möglich.

Für Wildbienen sind gute Pflanzen zum Beispiel die Fetthenne, Lavendel, der Hauswurz, Rainfarn und Ziest. Die Deutsche Umwelthilfe empfiehlt daneben für Hummeln Rittersporn, Fingerhut und Salbei im Garten. Tagfalter mögen die Kornrade, die Winde sowie Heide-, Pech-, Licht- und Karthäuser-Nelke. Und Nachtfalter fliegen Nachtkerzen, Türkenbund, Zaunwinde und das Seifenkraut an.

Vorsatz für die Rasenpflege 2021: weniger Mähen & „wachsen lassen“?

Demnächst beginnt die Mähsaison im eigenen Garten. Ein gut gepflegter Rasen erfreut unser Auge und lässt sich in der Freizeit nutzen.

Wenn der Rasen weniger häufig gemäht wird, hilft das der Natur und nutzt, insbesondere wenn es trockener ist, auch dem Rasen.

Noch besser ist natürlich, wenn man Bereiche wie kleine Inseln einfach wachsen lässt oder ggf. zusätzlich mit heimischen Blumensamen bunter gestaltet. Wenn rundherum gemäht wird, schaut es auch nicht ungepflegt aus. Man hilft damit aber unbedingt der Natur, insbesondere unseren Insekten, deren Rückgang mittlerweile wie vielfach berichtet, besorgniserregend ist.

Schnitthaufen aufschichten

Die beim Schnitt von Sträuchern und Bäume anfallenden kleineren Äste sollte man möglichst nicht verbrennen, sofern man in seinem Garten noch ein kleines Plätzchen übrighat, um einen Schnitthaufen aufzuschichten.

Dieser bietet einer Vielzahl von Insekten, Igeln und Vögeln Unterschlupf, die wiederum auch gegen Schädlinge im Garten helfen.

Gärtnern ohne Torf schützt Moore

Der Frühling ist da und viele von uns zieht es nach draußen: die Gartensaison beginnt. Zeit, Blumenkübel auf der Terrasse und den Garten frisch zu bepflanzen und farbenfroh zu gestalten. Also los in den Baumarkt, Blumenerde kaufen. Aber Vorsicht: Die meisten Erden bestehen hauptsächlich aus Torf, der aus Mooren gewonnen wird.

Der Abbau von Torf zerstört diese und damit auch den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere. Durch die Entwässerung dieser Feuchtgebiete entweicht zusätzlich Kohlendioxid, das eigentlich in den Mooren sicher gespeichert war und trägt somit zum Klimawandel bei.

Durch den Kauf von torffreier Erde kann jeder von uns helfen dieses Ökosystem zu schützen und wichtige Lebensräume zu erhalten. Erden, die als „torffrei“ und „ohne Torf“ deklariert sind, dürfen tatsächlich keinen Torf enthalten.

Während auf einigen Flächen der Boden für eine Neueinsaat vorbereitet wird, wurden in der vergangenen Woche andere Blühstreifen nur gemäht, um ein erneutes Aufblühen der Pflanzen zu ermöglichen. Auf wiederum andere Flächen bleibt das Verblühte als Unterschlupf und Deckung stehen. Auf diese Weise wollen die Naturfreunde der Tierwelt möglichst viele verschiedene Strukturen als Lebensräume anbieten.

Wollen auch Sie die Insekten unterstützen, können Sie Blumensamen für 10m2 bei den Naturfreunden bekommen.

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Feldhase, Kiebitz und Rebhuhn schützen

Vom 1. März bis zum 15. Juni ist Brut- und Setzzeit.

Das bedeutet, dass unsere Wildtiere ihre Nachkommen aufziehen und in dieser Zeit besonders empfindlich gegenüber Störungen sind. Wir Menschen können ohne großen Aufwand Rücksicht nehmen: Wer beim Spaziergang auf den befestigten Wegen bleibt, gesperrte Feldwege nicht betritt und seinen Hund an die Leine nimmt, vermeidet es, junge Feldhasen, Rehkitze sowie bodenbrütende Vögel aufzuschrecken, und erspart ihnen eine Menge Stress. Die Tiere befinden sich insbesondere auf Feldern, Wiesen und Grünflächen, aber auch im Unterholz im Wald. In der Gemarkung Ober-Mockstadt haben wir erfreulicher Weise endlich wieder Rebhühner gesichtet und hoffen daher besonders auf Ihre Rücksichtnahme. In der Gemeinde Ranstadt gilt in dieser Zeit eine Anleinpflicht für Hunde, die bei Nichtbeachtung mit hohen Geldstrafen geahndet werden kann. Bitte nutzen Sie die eigens für Hunde angelegte Spielwiese in Ranstadt, um ihren Hund freilaufen zu lassen und geben Sie unseren Wildtieren eine Chance.

Am 17. und 18.02.2021 haben die Naturfreunde mit einer elektrisch betriebenen Hebebühne an 12 Standorten an Häusern, Nebengebäuden oder Scheunen bereits angebrachte Schwalbennester, Mauersegler- oder Fledermauskästen gereinigt und an weiteren 7 Standorte neue angebracht. Eine sehr arbeitsintensive Aktion in luftiger Höhe. Wir danken dafür insbesondere unseren „Piloten“ und Helfern Eberhard, Roland und Oliver.

Diese Aktion war nicht umsonst aber für alle, die diese Nester und Kästen an ihren Gebäuden hängen haben kostenlos.

Auf Grund der großen Nachfrage werden diese Aktion vermutlich im kommenden Jahr wiederholen. Bei Interesse also gerne melden!

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Coronagerecht in Kleinstgruppen

Trotz Corona, bei recht frischem aber sonnigem Winterwetter, haben wir am 31.02.2021 die Nistkästen in unserer Gemeine gereinigt.
Dabei wurden die Kästen neu nummeriert, defekte Kästen ausgetauscht und notiert, ob der jeweilige Kasten in 2020 auch benutzt wurde.
Wir berichten die Tage über die Ergebnisse dieser Auswertung.

Allen Helfern: vielen herzlichen Dank!

Der Honig der Bienen aus Ober-Mockstadt war immer eines der begehrtesten Produkte der Naturfreunde.

Um das weiterführen zu können, suchen wir DRINGEND Hobby-Imker oder solche, die das werden wollen, die die Bienen in Zukunft betreuen. Perfekt wäre, wenn mehrere Personen diese Aufgaben wahrnehmen könnten.

Um das Schleudern und Abfüllen würden sich weiterhin andere fleißige Helfer der Naturfreunde kümmern.

Es wäre wirklich schade, wenn wir die Bienenvölker abgeben müssten.

Unsere Vogelhäuschen, Fettringe, Insektenhotels, Honig, Schwalbennester, Mauerseglerkästen und viele andere Produkte der Naturfreunde kann man auch kaufen. Für den Eigengebrauch oder aber auch als fantastische kleine Geschenke!

Alle Produkte können bei den Naturfreunden erworben werden.
Eine Produktliste mit Preisen kann man hier herunterladen.

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Verein auf diese Weise unterstützen, da wir ja momentan keine Veranstaltungen durchführen können.