2020-05 Blühstreifen neu angelegt

Sonnenblumen, Borretsch, Kornblumen sollen die Landschaft in Ober-Mockstadt auch in diesem Jahr wieder verschönern. Auf 5 Flächen mit einer Größe von 1700m2 haben die Naturfreunde Ober-Mockstadt in diesem Jahr neue bunte Blühflächen in der Gemarkung angelegt.

Treue Dienste bei der Bodenbearbeitung und Aussaat leisten dabei die noch vorhandenen alten Landmaschinen aus den 1960er Jahren. In den Nachkriegsjahren noch als technische Errungenschaft gefeiert, ist dieser Traktor heute vergleichsweise klein, aber mit der alten Fräse und Ringelwalze unabdingbar für die Bearbeitung von Flächen zwischen 100-1000m2. Die Aussaat erfolgte anschließend per Hand.

Der Saatgutmischung wurde Luzerne und Rotklee beigemischt, da diese Arten auch nahezu ohne Wasser in trockenen Sommern auskommen und beispielsweise Rehen und Hasen als Futterpflanzen dienen. Auch die selten gewordenen Rebhühner und Fasane mögen Kleeäcker.

Die Aussaat mit überwiegend einjährigen Pflanzen bietet den Vorteil, dass in den folgenden Jahren lichte Brachflächen entstehen, die von Vogelarten wie Schwarzkehlchen, Stieglitzen und Goldammern gerne genutzt werden.

Wichtig ist für alle Vögel und Insekten ist neben neuen nektarreichen Blühflächen auch offene Brachflächen als Brutplatz und Überwinterungsmöglichkeit zu bieten.

Grenzen Blühstreifen an konventionell bewirtschaftete Ackerflächen müssen unbedingt Abdriftschäden von Pflanzenschutzmitteln vermieden werden.

Vielen Dank an Gerhard, Eyring, Michael Gierhardt sowie Norbert Meub, die sich die Arbeiten für die intensive Bodenbearbeitung im Vorhinein und die Aussaat geteilt haben. Alle Naturfreunde sind herzlich eingeladen die Farbenpracht und das Insektentreiben in den kommenden Monaten vor Ort zu bestaunen, jedoch die Blüten den Hummeln und Bienen zu überlassen und nicht zu pflücken.

Da geht die Post ab...

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Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Insektenhotel- einfach selbstgemacht!
Man nehme ein Stück Hartholz und bohre 10cm tiefe Löcher mit einem 8mm Bohrer. Fertig!
Man muss nur darauf achten, dass die Löcher nicht ausgefranst sind und der Bohrer nicht glüht.
Brandgeruch mögen die Bienen nicht!

Die solitär lebenden Mauerbienen haben übrigens keinen Stachel-können also auch nicht stechen.
Dieses Insektenholz eignet sich also auch für Balkon und Terasse.

Es ist eine Freude die Bienen bei der Arbeit zu beobachten!

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