2019-08 "Jetzt blüht's"

Auf den von den Naturfreunden wieder eingesäten Wiesengrundstücken an den Schrebergärten und an der Flutmulde ist nun die Saat aufgegangen und es blüht in voller Pracht.

Ein Summen und Brummen signalisiert: hier gibt es reichlich Insekten, denn hier gibt es etwas für sie.

Vielen Dank an alle Helfer aus dem Vorstand und der Mitgliedschaft, die sich die Arbeiten für die intensive Bodenbearbeitung und Aussaat geteilt haben.

Stellvertretend und mit besonderem Dank sollen hier Robert Meub und Michael Gierhardt genannt werden.

Wir laden alle Naturfreunde ein die Farbenpracht und das Insektentreiben vor Ort zu bestaunen und bitten gleichzeitig darum die Blüten den Hummeln und Bienen zu lassen und nicht zu pflücken.

Die Naturfreunde betreuen in der Zwischenzeit 20 Gärten a 200 m² (z.T. gekauft, z.T. von Privatpersonen oder der Gemeinde zur Bearbeitung überlassen), eine Flutmulde und ein Lehrbiotop mit Flutmulde (6000 m²), sowie 2 Streifen zum Neubaugebiet Ranstadt-Obermockstadt mit 4.000 m².

Bei den Blühflächen, die alleine bereits ca. 5000 m² ausmachen (fast die Größe eines Fussballfelds), gehen die Naturfreunde nach einem 3-Jahres-Zyklus vor:
Das erste Jahr ist nach der Aussaat Standjahr, d.h. es erfolgt keine weitere Bearbeitung.
Über den Winter und im zweiten Jahr bleibt die Fläche unverändert stehen.
Ab August erfolgt eine Mahd oder besser noch eine Beweidung.
Im dritten Jahr wird dann erst im Herbst umgepflügt.
Anschließend beginnt der Zyklus von vorne.
Wenn Sie also verblühte Sonnenblumen oder riesige Silberdisteln sehen, dann ist das keine Nachlässigkeit sondern Absicht: die Flächen sollen auch über die Blühphase hinaus den Insekten und allem möglichen anderen Tieren (Vögeln, Hamstern, Hasen, Rehen) Schutz und Nahrung bieten.

Da geht die Post ab...

(Mit rechter Maustaste auf Bild klicken um Video zu starten, anzuhalten, Ton an/ab zu schalten)

Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Insektenhotel- einfach selbstgemacht!
Man nehme ein Stück Hartholz und bohre 10cm tiefe Löcher mit einem 8mm Bohrer. Fertig!
Man muss nur darauf achten, dass die Löcher nicht ausgefranst sind und der Bohrer nicht glüht.
Brandgeruch mögen die Bienen nicht!

Die solitär lebenden Mauerbienen haben übrigens keinen Stachel-können also auch nicht stechen.
Dieses Insektenholz eignet sich also auch für Balkon und Terasse.

Es ist eine Freude die Bienen bei der Arbeit zu beobachten!

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