Mauersegler und Schwalben

Neues Zuhause für Mauersegler und Schwalben

Die Boten des Sommers sind zurück: die Mauersegler.
Seit den ersten Maitagen kann man die schnittigen Flugkünstler wieder am Himmel beobachten. Während die Langstreckenzieher südlich der Sahara überwintern, fliegen sie im Frühjahr gen Norden, wo sie in unseren Breitengraden brüten.
Der Mauersegler gilt mittlerweile als Kulturfolger des Menschen und nistet in Gebäudenischen oder unter Dächern von hohen Altbauten.
Leider gehen in jüngster Zeit auf Grund von Gebäudesanierungen zahlreiche Nistmöglichkeiten verloren, so dass der Mauersegler auf die Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Brutvogelarten gesetzt wurde.
In Ober-Mockstadt entschieden sich Gerthilde und Reinhard Meub sowie Eberhard und Barbara Marten dieser Entwicklung entgegen zu wirken und bestellten bei den Naturfreunden Ober-Mockstadt künstliche Nisthilfen für ihre Wohnhäuser. Auch 25 Rauch-und Mehlschwalbennester konnten ebenfalls pünktlich zur Saison an Interessierte abgegeben werden.
Oliver Meub, Eberhard Marten und Stefan Kern haben die Nisthilfen angefertigt und mit Hilfe des Hubsteigers von Stefan Laas angebracht. Kurz vor der Ankunft der Mauersegler, der sich nur zur Brutzeit auf den Boden begibt, wurden also 9 Nistmöglichkeiten installiert. Da die Vögel in der Regel Schwierigkeiten haben, neue Kästen zu finden, behalf man sich einem Trick: die Stimmen von Mauerseglern wurden in der Nähe der Kästen morgens und abends für eine Stunde abgespielt. Da die Tiere Kolonienbrüter sind folgen sie den Rufen ihrer Artgenossen und finden dadurch ihre neuen Brutplätze.

Die stolzen Besitzer und die Naturfreunde Ober-Mockstadt hoffen auf einen schnellen Erfolg der Maßnahme und danken den Ober-Mockstädter Mauersegler- und Schwalbenfans für ihr Engagement.

Da geht die Post ab...

(Ggf. mit rechter Maustaste auf Bild klicken und Video starten)

Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Wichtig ist, dass die Bohrlöcher sauber gebohrt und zw. 6 und 8 mm im Durchmesser und mindestens 10 cm tief sind.

Eine Freude die Bienen, die übrigens nicht stechen können, bei der Arbeit zu beobachten!

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