2014-7: Fereienfreizeit

Spiel, Spaß und Tanz auf dem Vulkan

Zweite gemeinsame Ferienfreizeit der Naturfreunde Ober-Mockstadt und der Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn.

Ausgerüstet mit Taschenlampen, Becherlupen und Ferngläsern brachen in der ersten Ferienwoche 15 Kinder auf zu einer viertägigen Ferienfreizeit auf den Hoherodskopf.
Nach Bezug der Zimmer im Vater-Bender-Heim erkundeten die 9-11jährigen zunächst das Gelände und nutzten das schöne Wetter zu einer unterhaltsamen Runde Minigolf bevor man sich bei einem lustigen Spieleabend vergnügte. Bei strahlendem Sonnenschein ging es am folgenden Morgen auf zu einer kleinen Wanderung vorbei am Bismarckturm auf dem Taufstein, entlang des Hochmoores bis zur Niddaquelle. Flusskrebse, Mistkäfer und Frösche wurden begeistert unter die Lupe genommen, bestimmt und beobachtet.
Lustige gelbe Figuren brachten die Kinder zum Lachen, während sie mit Popcorn und in die Schlafsäcke gekuschelt den Filmabend genossen.
Am folgenden verregneten Morgen besuchte die Gruppe die Ausstellung des Naturschutzzentrums zur dortigen Tier-und Pflanzenwelt mit zahlreichen Tierpräparaten und interaktiven Informationen zur Geologie des erloschenen Vulkans. Im Rahmen eines Quiz wurden sogar einige Kinder als Vulkanexperten mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Die Sommerrodelbahn war das Highlight des Nachmittags. Auf der 750m langen Bahn kamen alle Rodelfans auch ohne Schnee auf ihre Kosten. Würstchen, Stockbrot und Marshmallows direkt vom Grill ließen sich am Abend alle gut schmecken. Besonderes
Aufsehen erregte eine von einem Vater selbstgebaute Stockbrotmaschine, die im Handumdrehen gleichmäßig geröstetes Stockbrot ohne Verkohlen produzierte.
Am folgenden sonnigen Morgen konnten die Kinder den Vögeln auf dem Baumkronenpfad in 12m Höhe "Guten Tag sagen". Europaweit einzigartig sind die Hängebrücken, die durch die Baumwipfel führen und die Kinder mit einer völlig neuen Perspektive des Waldes faszinierten.

Fernab von Spielekonsolen, Computern und Handys nutzen die Kinder jede freie Minute während der Freizeit zum Fuß- und Federballspielen, Hütten bauen und für Brettspielturniere. Die Zeit ging nach Ansicht der Kinder viel zu schnell vorbei und das Gelingen der Freizeit bestätigte die viel gestellte Frage: "Können wir nicht noch länger bleiben?"

Da geht die Post ab...

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Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Insektenhotel- einfach selbstgemacht!
Man nehme ein Stück Hartholz und bohre 10cm tiefe Löcher mit einem 8mm Bohrer. Fertig!
Man muss nur darauf achten, dass die Löcher nicht ausgefranst sind und der Bohrer nicht glüht.
Brandgeruch mögen die Bienen nicht!

Die solitär lebenden Mauerbienen haben übrigens keinen Stachel-können also auch nicht stechen.
Dieses Insektenholz eignet sich also auch für Balkon und Terasse.

Es ist eine Freude die Bienen bei der Arbeit zu beobachten!

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