2014-07: Wanderung

Auf den Spuren der Milch in Konradsdorf

Bei schönstem Sommerwetter machten sich die Naturfreunde auf den Weg zum Biohof von Helmut Keller in Konradsdorf. Der Wald Richtung Effolderbach bot den 23 Wanderern Schatten und Abkühlung auf dem größten Teil der Wegstrecke. Mit gut gekühlter Frischmilch begrüßte Helmut Keller die Ober-Mockstädter während Brötchen der Firma Käsespezialitäten Wahl die Brotzeit komplettierten. Gut gestärkt folgten die Naturfreunde den Ausführungen des Biolandwirts Keller, der von seinen landwirtschaftlichen Ursprüngen in den 80er Jahren in Ober-Mockstadt berichtete. 1992 zog er schließlich mit 20 Milchkühen im Gepäck in das Kloster Konradsdorf, wo er seither mit seiner Familie seinen Ackerbau- und Milchviehbetrieb leitet. Heute hat er etwa 170 Kühe, die tagsüber auf den Nidderwiesen weiden und zusätzlich mit eigenproduziertes Feldfutter wie Kleegras und im Winter mit Gras- und Maissilage gefüttert werden. Zurzeit werden Milch und Eier ab Hof vermarktet, wobei das Sortiment in einem im Bau befindlichen Hofladen zukünftig erweitert werden soll. Bei einem Rundgang konnte der Offenstall mit eingestreuter Liegefläche und Außenterasse besichtigt werden. Im Melkstand mit angeschlossener Milchkammer erklärte Keller die tägliche Gewinnung von etwa 3000 Litern Milch sowie die Kühlung, Abholung und Vermarktung. Vorbei am Abkalbestall und der Güllelagerung ging es zum tierischen Höhepunkt; den Kälbern. In den Außenboxen konnte man die Jungtiere aus nächster Nähe beobachten und streicheln. Helmut Keller bedankte sich für das Interesse und verabschiedete sich mit dem Wunsch viele als Kunden auf seinem Hof begrüßen zu dürfen.

Da geht die Post ab...

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Nach dem Motto: Die gehörnte Mauerbiene lässt sich durch das Virus nicht beirren und legt ihre Eier in dieses einfache Insektenhotel.

Insektenhotel- einfach selbstgemacht!
Man nehme ein Stück Hartholz und bohre 10cm tiefe Löcher mit einem 8mm Bohrer. Fertig!
Man muss nur darauf achten, dass die Löcher nicht ausgefranst sind und der Bohrer nicht glüht.
Brandgeruch mögen die Bienen nicht!

Die solitär lebenden Mauerbienen haben übrigens keinen Stachel-können also auch nicht stechen.
Dieses Insektenholz eignet sich also auch für Balkon und Terasse.

Es ist eine Freude die Bienen bei der Arbeit zu beobachten!

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